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So definieren Sie eine reproduzierbare magnetische Abreißkraftprüfung

OSENC Magnetabscheidung

Prüfkörper, Spalt und Zugrichtung festlegen

Ein Abreißkraftwert ist nur aussagekräftig, wenn das vollständige Prüfverfahren definiert ist. Dokumentieren Sie das Magnetprodukt sowie Werkstoff, Größe, Form, Dicke und Oberfläche des Stahlprüfkörpers, Kontakt oder Spalt, Zugrichtung, Prüfvorrichtung, Messgerät, Abzugsgeschwindigkeit, Temperatur, Anzahl der Wiederholungen und Abnahmekriterium. Die Werte zweier Lieferanten sind nicht vergleichbar, wenn sich eine dieser Bedingungen unterscheidet.

Anforderung an eine Abreißkraftprüfung besprechen Vergleich von Magnetfeldangaben

Prüfung der magnetischen Abreißkraft in einer industriellen Magnetabscheidungsanlage
Prüfung der magnetischen Abreißkraft in einer industriellen Magnetabscheidungsanlage

Was die Abreißkraft misst

Bei einer Abreißprüfung wird die Kraft in einem definierten mechanischen Prüfaufbau gemessen, während der Prüfkörper vom magnetischen Produkt getrennt wird. Sie kann zur Wareneingangsprüfung oder zum Vergleich wiederholt gefertigter Produkte dienen, sagt für sich allein jedoch nicht die Abscheidung unregelmäßig geformter, bewegter Eisenteile durch Pulver- oder Materialschichten auf Förderern, über Luftspalte hinweg sowie bei Vibrationen, Feuchtigkeit oder hoher Geschwindigkeit voraus.

Einflussgrößen auf das Prüfergebnis

Variabel Bedeutung
Prüfstahl Werkstoffgüte, Permeabilität, Sättigung und Wärmebehandlung beeinflussen das magnetische Verhalten
Form und Fläche Verändern den magnetischen Flusspfad und den Kontakt mit dem Pol
Dicke Dünner Stahl kann in Sättigung geraten oder weniger magnetischen Fluss führen
Oberfläche und Ebenheit Beschichtung, Rauheit, Krümmung und Ablagerungen erzeugen mikroskopisch kleine Spalte
Luftspalt Mit zunehmendem Abstand kann die Kraft stark abfallen
Zugrichtung Senkrechte Zugprüfungen und Gleit-/Scherprüfungen unterscheiden sich
Prüfvorrichtung und Prüfgeschwindigkeit Ausrichtung, Nachgiebigkeit, Spitzenwerterfassung und Bewegung beeinflussen die Messwerte
Temperatur Beeinflusst das Verhalten des Magneten und mitunter auch des Messgeräts

Mindestanforderungen an die Prüfspezifikation

  • Teilenummer, Zeichnung, Charge, Konfiguration und Vorkonditionierung
  • Werkstoffzertifikat oder kontrollierte Spezifikation des Prüfkörpers, Abmessungen und Oberflächenzustand
  • Genaue Kontaktposition und Ausrichtung am magnetischen Produkt
  • Definierter Nullspalt oder kalibrierte Distanzstückdicke
  • Eindeutige Kennzeichnung, Messbereich und Kalibrierung des Kraftmessgeräts oder der Kraftmesszelle
  • Prüfvorrichtung, Ausrichtung, Zugrichtung, Geschwindigkeit und Datenerfassungsmethode
  • Temperatur, Anzahl der Wiederholungen, Rückstellmethode und gegebenenfalls Ruhezeit
  • Statistische Kenngröße, Toleranz, Bestanden/Nicht bestanden und Umgang mit Ausreißern
Prüfung der magnetischen Abreißkraft in einer industriellen Magnetabscheidungsanlage

Grundlegender Prüfablauf

  1. Magnetoberfläche und Prüfstück prüfen und reinigen.
  2. Die Teile auf die angegebene Temperatur temperieren.
  3. Produkt und Prüfstück in der zugelassenen Prüfvorrichtung montieren.
  4. Kontakt, Abstand oder Anpresskraft gleichmäßig und stoßfrei herstellen.
  5. In der angegebenen Richtung und mit der festgelegten Geschwindigkeit ziehen und dabei den definierten Kraftwert aufzeichnen.
  6. Den Prüfaufbau zurücksetzen und die Prüfung an derselben Stelle oder im festgelegten Raster wiederholen.
  7. Rohwerte, Beobachtungen, Abweichungen und das Ergebnis „bestanden/nicht bestanden“ dokumentieren.

Abreißkraft je Fläche ist mit Vorsicht zu bewerten

Die Division der Kraft durch die Nennfläche ergibt nicht automatisch eine übertragbare Materialeigenschaft. Randstreufelder, Polabdeckung, Sättigung des Stahls, ungleichmäßiger Kontakt und die Geometrie der Prüfvorrichtung wirken sich weiterhin aus. Geben Sie neben jedem berechneten Wert auch die ursprüngliche Kraft, das ursprüngliche Prüfstück und das Prüfverfahren an.

Prüfungen von Magnetrohren und Magnetgittern

Ein rundes Magnetrohr berührt ein flaches Prüfstück aufgrund seiner Geometrie nur in einem begrenzten Bereich. Prüfverfahren mit Kugel, Unterlegscheibe, Platte oder speziell geformten Prüfkörpern können daher sehr unterschiedliche Ergebnisse liefern. Geben Sie die axiale Position, die Pollage und eine gegebenenfalls montierte Außenhülse an. Vergleichen Sie keinen freiliegenden Magnetkern mit einem vollständigen, leicht zu reinigenden Magnetrohr.

Prüfungen von Überbandmagneten

Für eine Abreißprüfung an der Magnetfläche oder eine Hebeprüfung müssen Form und Masse des Prüfstücks beziehungsweise das Kraftmessverfahren sowie Plattendicke, Arbeitsabstand und Ausrichtung angegeben werden. Eine solche Prüfung ist nicht mit dem Anheben eines Bolzens vergleichbar, der in bewegtem Fördergut eingebettet ist. Wenn der Schutz des Prozesses entscheidend ist, sollte eine kontrollierte magnetische Abnahmeprüfung mit einem sicheren, repräsentativen Test am Gurtförderer kombiniert werden.

Sicherheit

Starke magnetische Anziehungskräfte können Finger einklemmen, Stahlteile beschleunigen, Messgeräte beschädigen und Prüfvorrichtungen überlasten. Verwenden Sie Schutzeinrichtungen, gegebenenfalls Fernhantierung, für die Belastung ausgelegte Prüfvorrichtungen und kontrolliert geführte Werkzeuge und beachten Sie die Gefährdungsbeurteilung des Standorts. Das Personal darf unter einer schwebenden Last niemals improvisierte Hebeversuche durchführen.

Anforderungen an den Prüfbericht

Der Bericht muss folgende Angaben enthalten: Identifikation von Produkt und Prüfstück, Fotos oder Zeichnung, Messgerät und Kalibrierung, Prüfvorrichtung, Verfahren, Abstand, Richtung, Geschwindigkeit, Temperatur, Rohwerte der Wiederholungsmessungen, Berechnungen, Toleranz, Ergebnis, Abweichungen, Bediener, Prüfer und Datum.

Magnetfeldangaben vergleichen

Abreißkraftprüfung vor dem Zahlenvergleich definieren

Entscheidungsregel Legen Sie Prüfstück, Gegenplatte, Kontakt oder Abstandshalter, Zugrichtung, Ausrichtung der Prüfvorrichtung und Trenngeschwindigkeit fest, da jeder dieser Faktoren das Ergebnis beeinflusst.
Zu bestätigende Eingangsdaten Identifikation des Magneten oder der Baugruppe, Material und Oberflächenbeschaffenheit des Prüfstücks, Geometrie, Abstand, Temperatur, Kraftaufnehmer und Kalibrierung, Prüfvorrichtung, Geschwindigkeit, Anzahl der Wiederholungen und statistische Abnahmekennzahl.
Risiko oder Einschränkung Handprüfungen mit einer Federwaage, bei denen Abhebeln, Verkanten oder Kontakt nicht kontrolliert werden, sind nicht mit einem axialen Prüfergebnis aus einer starren Vorrichtung vergleichbar.
Maßnahme des Käufers Geben Sie ein Foto oder eine Zeichnung des Prüfaufbaus frei und dokumentieren Sie jedes einzelne Ergebnis, nicht nur die höchste Abreißkraft.

Diese Angaben benötigen wir zur Konfiguration dieses Projekts

Eingabedaten zur Definition einer reproduzierbaren magnetischen Abreißkraftprüfung

  • So verwenden wir Ihre Daten: Wir prüfen Ihr Material, das Verunreinigungsrisiko, das Produktionsziel und die Schnittstellen zur Anlage, bevor wir ein Angebot konfigurieren oder eine ungeeignete Option ausschließen.
  • Material: Bezeichnung und Zusammensetzung; trocken oder nass; Pulver, Granulat, Stückgut, Fasern oder Suspension; minimale, maximale und typische Korngrößenverteilung; Feuchtigkeit, Klebrigkeit, Neigung zu Anbackungen oder Brückenbildung, Abrasivität, Korrosivität, Schüttdichte, normale Temperatur und Höchsttemperatur.
  • Produktion und Zielsetzung: Normaler und maximaler Durchsatz, kontinuierliche oder chargenweise Beschickung, Gleichmäßigkeit der Materialzufuhr, Ziel der Fremdkörperabscheidung oder Rückgewinnung, magnetisches Verhalten, sofern bekannt, typische und maximale Größe des Zielmaterials, Ausgangskonzentration, zulässiger Restgehalt und Angabe, ob Produktverluste zulässig sind.
  • Installation: Gurtbreite und -geschwindigkeit, normale und maximale Schütthöhe, Magnetposition und Nennarbeitsabstand, verfügbarer Aufhängungs- und Wartungsraum, Trag- und Hebevorrichtung; Reinigungsmethode, zulässige Stillstandszeit, Anforderungen an produktberührte Werkstoffe sowie an Verschleiß- und Korrosionsbeständigkeit; Bedingungen in Innen- oder Außenbereichen, bei Nassreinigung, hoher Luftfeuchtigkeit, Staubbelastung oder in explosionsgefährdeten Bereichen.
  • Ergänzende Projektunterlagen: Antriebsspannung, Frequenz und Phasenanzahl, wenn eine selbstreinigende Ausführung vorgesehen ist; Steuerungsschnittstelle und gegebenenfalls Druckluftbedarf am Standort; Bestimmungsland; aktuelle Zeichnungen, Fotos vom Einsatzort, Video des laufenden Betriebs und eine repräsentative Material-/Verunreinigungsprobe, falls Tests erforderlich sind.
  • Was Sie als Nächstes erhalten: Auf Grundlage der bestätigten Angaben erstellen wir eine projektspezifische Zeichnung und einen Prüfplan. Die Leistung gilt erst dann als bestätigt, wenn die vereinbarte Ausführung und gegebenenfalls ein erforderlicher repräsentativer Test oder eine Abnahme vor Ort das Ergebnis nachweisen.

So definieren wir den Lieferumfang für Ihr Projekt

So definieren Sie eine reproduzierbare magnetische Abreißkraftprüfung: anwendungsbezogene Prüfung durch den Anbieter

  • Ihr Risiko bei der Abnahme: Eine Prüfung, ein Ersatzteil oder eine Lieferung kann ihren Zweck verfehlen, wenn Modell, Verfahren, Schnittstelle, Verpackung oder Abnahmebedingung nicht vor der Bestellung festgelegt werden.
  • Was wir prüfen: Wir bestätigen die Identität Ihres Materials oder Ihrer Ausrüstung, die Zeichnung, das Zielergebnis, die Prüfposition, das Messgerät oder die Teilereferenz, die Umgebungsbedingungen, den Bestimmungsort und die erforderlichen Nachweise.
  • Was wir abstimmen: Wir stimmen die vereinbarte Prüfressource, den Fertigungspartner oder den Logistikdienstleister auf den Leistungsumfang ab und trennen Annahmen klar von verifizierten Ergebnissen.
  • Ihr Nutzen: So vermeiden Sie unbrauchbare Berichte, inkompatible Ersatzteile, Transportschäden, Wiederholungsprüfungen und Lieferverzögerungen.
  • Abgrenzung: Wir stellen weder ein Laborbeispiel noch eine allgemeine Teilebeschreibung oder ein Verpackungskonzept als Nachweis für ein nicht verifiziertes Modell oder Fertigungsergebnis dar.
  • Nächster Schritt: Übermitteln Sie Material und Abscheideziel, Korngrößenbereich, Feuchte, Temperatur, Durchsatz, Verunreinigungen, Einbauzeichnung, verfügbaren Bauraum, bevorzugtes Reinigungsverfahren sowie vorhandene Proben oder Videos vom Einsatzort. Prüf- oder Lieferanforderung übermitteln

Projektunterstützung

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Senden Sie uns Ihre Bestellreferenz, Produktdaten, Einsatzbedingungen, das gewünschte Dokument sowie ergänzende Fotos oder Videos, damit wir Ihre Anfrage korrekt zuordnen können.

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Häufig gestellte Fragen

Was misst die Abreißkraft?

Eine Abreißkraftprüfung misst die Kraft in einem definierten mechanischen Prüfaufbau, während der Prüfkörper vom Magnetprodukt getrennt wird.

Warum ist “Abreißkraft pro Fläche ist mit Vorsicht zu bewerten” für diese Entscheidung wichtig?

Durch das Dividieren der Kraft durch die Nennfläche entsteht nicht automatisch eine übertragbare Werkstoffeigenschaft. Randstreufelder, Polabdeckung, Stahlsättigung, ungleichmäßiger Kontakt und die Geometrie der Prüfvorrichtung wirken sich weiterhin aus.

Warum sind “Prüfungen an Magnetrohren und Magnetgittern” für diese Entscheidung wichtig?

Ein rundes Rohr berührt einen flachen Prüfkörper nur entlang einer begrenzten Kontaktgeometrie. Prüfverfahren mit Kugeln, Unterlegscheiben, Platten oder speziell geformten Prüfkörpern können daher sehr unterschiedliche Ergebnisse liefern.

Ben — OSENC

Ben verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Magnetabscheiderbranche und arbeitet seit 2019 mit OSENC zusammen. Seine Schwerpunkte sind Magnetabscheider, Anlagen zur Entfernung von Eisenfremdkörpern, Metallrückgewinnungsanlagen und kundenspezifische Lösungen zur Magnetabscheidung.

Er unterstützt Kunden dabei, Materialart, Korngröße, Feuchte, Durchsatz, Zuführmethode, abzuscheidendes Metall und Einbaubedingungen eindeutig zu bestimmen. Dadurch werden falsche Modellauswahl, unzureichende Abscheideergebnisse und unnötige Probentests vermieden.

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