Magnetabscheidung im Bergbau für trockene Minerale, Sand, Schlacke und Zuschlagstoffe
Die Magnetabscheidung im Bergbau entfernt ferromagnetische Verunreinigungen aus trockenem mineralischem Aufgabegut zum Schutz der Anlagen, zur Produktreinigung und zur Rückgewinnung von Eisenmetallen.
Für Quarzsand, Feldspat, Silicasand, Schlacke, Zuschlagstoffe, zerkleinerte Minerale und trockenes Mineralpulver prüft OSENC vor der Empfehlung einer Magnettrommel, eines Überbandmagneten oder einer leistungsstärkeren Seltenerdmagnet-Ausführung Mineralart, Durchsatz, Korngröße, Aufgabeweite, Schütthöhe, Abrasion und Eisen-Zielvorgabe.
Entfernen Sie Eisenfremdkörper vor Brechern, Mühlen, Sieben und Gurtförderern, um Anlagenschäden zu reduzieren.
Reduzieren Sie die Eisenverunreinigung in Produkten aus nichtmetallischen Mineralen, Sand, Schlacke und Zuschlagstoffen.
Trennen Sie freiliegendes ferromagnetisches Material ab, wenn die Rückgewinnung magnetischer Partikel ein Ziel der Anlage ist.
Anwendungen in Bergbau- und Mineralaufbereitungslinien
Für Trockenmineral-Linien müssen die Anlagen nach Korngröße, Abrasion, Aufgabeschichthöhe und dem Ziel – Schutz, Reinigung oder Rückgewinnung – ausgewählt werden.
Einsatzbereiche der Magnetabscheidung in Bergbauanlagen
An Gurtförderabschnitten vor einem Brecher wird häufig ein Überbandmagnet für größere Eisenfremdkörper eingesetzt. An Rutschenausläufen, Siebabwürfen, Aufgeberausläufen oder Abwurfstellen für trockene Minerale kann eine Magnettrommel eine kontinuierliche Abscheidung ermöglichen, wenn das Material nahe an der Trommeloberfläche vorbeigeführt wird.
Feines Mineralpulver oder schwachmagnetische Verunreinigungen können Seltenerdmagnetstäbe, Rutschenmagnetabscheider oder Tests erfordern, bevor die endgültige Anlage ausgewählt wird.
Auswahlkriterien für Bergbau und Minerale
| Mineraltyp | Quarz, Feldspat, Silicasand, Schlacke, Zuschlagstoffe, Erz und Mineralpulver weisen unterschiedliche Dichten, Abrasivität und Anforderungen an den Eisengehalt auf. |
|---|---|
| Korngröße | Feinpulver, gebrochene Minerale und grobe Zuschlagstoffe erfordern unterschiedliche Arbeitsabstände und eine angepasste Beschickungssteuerung. |
| Durchsatz und Beschickungsbreite | Diese bestimmen die Abscheiderbreite, den Trommeldurchmesser, die Magnetgröße und ob die Materialschicht zu tief wird. |
| Art der Eisenteile | Eisenfremdkörper, Verschleißmetall, magnetithaltige Partikel und schwachmagnetische Verunreinigungen sind nicht dasselbe Problem. |
| Abrasivität | Bergbauanlagen können dickere Mäntel, verschleißfeste Oberflächen, abgedichtete Lager und stabilere Rahmen erfordern. |
| Zielergebnis | Schutz, Reinigung und Rückgewinnung erfordern unterschiedliche Einbaupositionen der Abscheider und magnetische Feldstärken. |
Wann eine Probenprüfung empfohlen wird
Eine Prüfung ist sinnvoll, wenn Eisenpartikel fein sind, die Verunreinigung schwachmagnetisch ist, hohe Anforderungen an die Produktreinheit bestehen oder der Käufer unsicher ist, ob Ferritmagnete ausreichen. Sie kann auch helfen, wenn der Mineralwert vom Reinigungsergebnis und nicht nur vom einfachen Schutz der Anlage abhängt.
Bei abrasiven Minerallinien prüft OSENC neben der magnetischen Kraft auch die mechanische Dauerhaftigkeit. Mantelstärke, Edelstahl, verschleißfeste Behandlung, abgedichtete Lager und verstärkte Rahmen können empfohlen werden.
Was Sie für eine Empfehlung für den Bergbau übermitteln sollten
Mineraldetails
- Mineralbezeichnung sowie trockener oder nasser Zustand
- Stundenleistung und Fördermethode
- Korngrößenbereich, Feuchtigkeit und Fließgeschwindigkeit, falls bekannt
- Art und Größe der Eisenverunreinigungen, Fotos und geschätzter Anteil
- Ziel: Schutz, Reinigung, Reinheit oder Rückgewinnung
Angaben zur Prozesslinie
- Beschickungsbreite und Schichttiefe in mm oder Zoll
- Installationsfotos, Zeichnung oder Materialvideo
- Abrasivitätsgrad und Bedenken hinsichtlich Mantelverschleiß
- Anforderung an manuelle Reinigung oder kontinuierlichen Austrag
- Hohe Temperatur, Korrosion, Staub oder Entzündungsgefahr
Einsatzgrenzen für trockene Minerale und technische Grenzen
| Trockenbeschickung | Diese Seite richtet sich an Linien für trockene Minerale, Sand, Schlacke, Gesteinskörnung und gebrochene Minerale, bei denen das Material nahe an einem Magnetfeld vorbeigeführt werden kann. |
|---|---|
| Nassschlamm | Die Abscheidung von Nassschlamm sollte nicht als identische Anwendung betrachtet werden. Sie kann eine Nasstrommel oder eine weitere Prüfung der Mineralaufbereitung erfordern. |
| Feine oder schwach magnetische Verunreinigungen | Feine Eisenpartikel und schwach magnetische Partikel können Seltenerdmagnet-Ausführungen, einen geringeren Arbeitsabstand, eine langsamere Materialzufuhr oder Probenversuche erfordern. |
| Abrasives Material | Abrasive Minerale können das Mantelmaterial, die Verschleißfläche, die Lager, die Rahmenkonstruktion und das Wartungsintervall beeinflussen. |
Häufig gestellte Fragen zur Magnetabscheidung im Bergbau
Ist die Magnetabscheidung im Bergbau nur für Eisenerz geeignet?
Nein. Sie wird auch zur Reinigung trockener Minerale, zur Entfernung von Eisenfremdkörpern sowie bei Schlacke, Gesteinskörnung und nichtmetallischen Mineralen eingesetzt.
Welche Ausrüstung wird für trockene Mineralaufgabe verwendet?
Magnettrommeln werden häufig an Abwurfstellen eingesetzt. Überbandmagnete sind häufig über Fördergurten vor Brechern installiert.
Benötige ich Seltenerdmagnete?
Das hängt von der Eisengröße, dem Arbeitsabstand, der Feldtiefe und der erforderlichen Reinheit ab. Feine oder schwach magnetische Verunreinigungen können Seltenerdmagnet-Ausführungen oder Tests erfordern.
Empfehlung zur Magnetabscheidung im Bergbau anfordern
Senden Sie Mineraltyp, Durchsatz, Korngröße, Aufgabebreite, Materialschichthöhe, Eisenart, Zielergebnis und Fotos. OSENC empfiehlt eine praxisgerechte Auslegung für die Trocken-Magnetabscheidung.